Kirche San Giovanni in Germignaga


In Germignaga ist ein Gotteshaus zu Hause, das auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Obwohl die Kirche San Giovanni aus Germignaga auch noch im Hier und Jetzt eine Augenweide ist, zieht die bewegte Historie des Kirchbaus die Besucher auf besondere Weise in den Bann.

Menschen strömten aus nah und fern zur Kirche San Giovanni

Ein wichtiger Orientierungspunkt

Schon nach ihrer Erbauung im 12. Jahrhundert avancierte die Kirche San Giovanni binnen kürzester Zeit zu einem häufig frequentierten Treffpunkt gläubiger Menschen aus Germignaga und Umgebung. Doch nicht nur Gläubige fanden in dem Gotteshaus zueinander und frönten ihrem gemeinsamen Glauben. Da die San Giovanni für einen Kirchbau relativ hoch errichtet und in exponierter Lage gelegen ist, nutzten Auswärtige den Sakralbau als wichtigen Orientierungspunkt.

Der Glockenturm ist schon aus weiter Ferne sichtbar

Die Kirche San Giovannials wird Wahrzeichen verehrt

Doch noch immer wissen die Einwohner des heutigen Germignaga den kulturellen und architektonischen Wert des Gotteshauses zu schätzen. Hier befindet sich das Bauwerk inmitten der lombardischen Gemeinde am Ostufer des Lago Maggiore und wird von Einheimischen als Wahrzeichen verehrt. Das ehemalige Fischerdorf hat einen besonderen Zauber. Auf magische Weise ist es diesem Fleckchen Erde gelungen, sich seinen altertümlichen Charme zu bewahren. Diese Einzigartigkeit verdankt Germignaga natürlich auch der Kirche San Giovanni, deren im romanischen Stil erbauter Glockenturm weit in die Luft ragt. Dieser Glockenturm ist natürlich auch der Grund, weshalb Auswärtige schon vor Jahrhunderten den Weg nach Germignaga auf sich nahmen. So wussten sie, an einem zivilisierten Punkt angekommen zu sein, deren Einwohner sich im Notfall auch ihrer Bedürfnisse annahmen.

Der benachbarte Friedhof ist noch 100 Jahre älter als die Kirche

Bereits seit 1100 finden Verstorbene hier ihre letzte Ruhestätte

Bis heute gehen Einheimische in der Kirche und an dem angrenzenden Friedhof ein und aus. Bereits seit 1100 finden Verstorbene an diesem Ort ihre letzte Ruhestätte. Wer sich von Germignagas architektonischem Facettenreichtum auch bei anderen Prachtbauten überzeugen möchte, sollte die Erkundungstour zur Kirche San Giovanni mit einem Abstecher zur nahegelegenen Burg verbinden. Die Überbleibsel des einstigen mittelalterlichen Kastells sind am Waldrand in direkter Nähe zum Gotteshaus gelegen. Dadurch können Ausflügler an einem Tag getrost beide Sehenswürdigkeiten in Augenschein nehmen.

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