Miniera d'Oro della Guia


Es gibt mehrere Wege, die zur Miniera d'Oro della Guia in Macugnaga führen. Hier erwartet Sie ein wahrhaft goldiges Vergnügen, bei dem Sie Ihre Qualitäten als Schatzsucher unter Beweis stellen können. Diese Goldmine ist ein wahrlich außergewöhnliches Ausflugsziel am Lago Maggiore, das Sie über verschiedene Wege erreichen können. Bevorzugen Sie eine Anfahrt mit dem Auto, orientieren Sie sich auf der SS33 an der Ausfahrt Piedimulera – Valle Anzasca. Fahren Sie anschließend bis nach Macugnaga weiter, sind Sie auch schon an der Mine angelangt. Zugreisen zu der Goldmine nehmen Sie vom internationalen Bahnhof Domodossola bis nach Macugnaga mit öffentlichen Verkehrsmitteln vor. Dann sind Sie auch schon an der Goldmine angekommen.

Eine Schatzsuche in der Miniera d'Oro della Guia

Auge in Auge zum Monte Rosa

Der kleine Ortsteil Borca weckt gewiss den Schatzsucher in Ihnen. An diesem Ort finden Sie im Gebiet Piemont das einzige Bergwerk inmitten der Alpen, dessen Tore zum ersten Mal im Jahr 1710 geöffnet wurden. Die einzige europaweite Goldmine befindet sich mitten im Monte Rosa-Massiv und ist an diesem Ort nur einen Steinwurf vom Lago Maggiore entfernt. Diese Vielfalt ermöglicht es Ihnen, an einer Stelle mehrere Sehenswürdigkeiten auf einmal in Augenschein zu nehmen. Einerseits wird Sie der Anblick des Monte Rosa ganz gewiss begeistern. Völlig zurecht wird der Monte Rosa als "König der apenninischen Alpen" beschrieben, der bis zu 4.634 Meter in die Höhe ragt. Diese Erhebung geht beinahe fließend in das idyllischen Dörfchen Borca über – ein Ort, an dem Zeit keine große Bedeutung zu haben scheint. Halten Sie an diesem Ort für einen Moment inne, um sich vom mittelalterlichen Ambiente Borcas verzaubern zu lassen. Doch Borca bietet noch mehr. Hier sind Sie an der Herberge der Miniera d'Oro della Guia angekommen – der Ortschaft, in der die Tore der Goldmine zur Sommerzeit geöffnet sind.

Die Erkundungstour dauert bis zu sieben Stunden an

An der Faszination des Goldes hat sich bis heute nichts geändert

Sie sollten tatsächlich eine mehrstündige Besuchszeit einplanen, um die Mine in all ihrer Vielfalt kennenzulernen. Auf eindrucksvolle Weise vermittelt Ihnen das Bergwerk, mit welcher Kreativität Bergleute in der Vergangenheit versuchten, das harte Gestein von dem strahlend gelben Metall zu trennen. Seit ihrer Entdeckung im Jahr 1710 wurde der Miniera d'Oro della Guia eine große Bedeutung zuteil. Denn schon zur damaligen Zeit galt Gold als kostbarstes von allen Metallen. Und an der Faszination des Goldes hat sich bis heute nichts geändert.

Spektakuläre Lichterspiele im Herzen des Bergwerks

Die "La Guia" ist ein schier endlos erscheinender Tunnel

Möchten Sie in der Mine Ihre Qualitäten als Schatzsucher testen, beginnt ihr Rundgang auf der Suche nach dem schimmernden Metall in der "La Guia". Die "La Guia" ist ein schier endlos erscheinender Tunnel, der sich seinen Weg mitten durch das felsige Gebirge bahnt. Genießen Sie das außergewöhnliche Ambiente, das Ihnen vermutlich besonders außergewöhnlich erscheint. Erfreuen Sie sich an einem phänomenalen Lichterspiel, das geheimnisvoll, faszinierend und zauberhaft zugleich wirkt.

Rundgang durch die Goldader

Minenarbeiter gingen ihrem Tageswerk unter erschwerten Bedingungen nach

Lassen Sie Ihren Blick auf einem Abstecher zur Miniera d'Oro della Guia schweifen. Am Eingang der Goldmine erblicken Sie eine reizvolle Quecksilberamalgam-Mühle, die durch Wasser betrieben wird. Diese Mühle zeugt anschaulich davon, wie das Gold von Steinen in den 1920er und 1930er Jahren getrennt wurde. Auf einem Rundgang durch die Goldader erfahren Sie aus erster Hand, welche Opfer die Minenarbeiter einst auf der Suche nach dem glänzenden Metall erbringen mussten. Die Innentemperaturen waren mit etwa 9 Grad in der Mine nicht nur erstaunlich gering. Zugleich forderte der Umgang mit den Arbeitstechniken und Arbeitswerkzeugen den Minenarbeitern all ihre Kraft ab. Doch das hinderte Minenarbeiter in der gesamten Val Anzasca nicht daran, ihr Glück zu versuchen. Ganz im Gegenteil: zwischen den beiden Weltkriegen erreichte die Produktion in der Goldmine sogar ihren Höchststand.

Gold entdecken in der Miniera d'Oro della Guia

Betreten Sie die Mine für wenige Euros

Seit seiner Entdeckung war das Bergwerk Mine bis zum 1945 dauerhaft in Betrieb gewesen. Die Schließung wurde mit der Begründung gerechtfertigt, dass der Preis für einen dauerhaften Betrieb unter Berücksichtigung des damaligen Goldpreises einfach zu hoch gewesen sei. Dennoch heißt es, dass die größten Goldadern der Miniera d'Oro della Guia bis heute vermutlich unentdeckt sind. Heute werden Schatzsucher in der Goldmine wieder fündig. Möchten Sie heute die glitzernde Steine entdecken, können Sie Ihren Glücksfaktor an der am Dorfrand gelegenen Goldmine testen. Sie müssen nur fünf oder sechs Euro bezahlen, um die Mine von Juni bis September betreten zu können. Bringt die Schatzsuche in der Mine für Sie nicht den gewünschten Erfolg, können Sie auch in dem nahe gelegenen Gebirgsbach Ihr Glück versuchen. In diesem Gewässer kommt das gelblich glänzende Metall gelegentlich auch zum Vorschein.

Eine Führung in der Goldmine

Hoffen Sie nicht auf große Funde

Obwohl die Mine insgesamt rund zwölf Kilometer lang ist, dürfen Sie als Besucher nur etwa 1,6 Kilometer der Schatzquelle in Augenschein nehmen. Selbstverständlich dürfen Sie das Bergwerk nicht auf eigene Faust erkunden. Bei Interesse dürfen Sie jedoch vor Ort eine Führung buchen. Auf dieser Führung erhalten Sie interessante Einblicke in den Abbau und das Schürfen des Goldes. Zudem erklären Ihnen fachkundige Leiter, dass die Mine – nicht wie angenommen – noch gar nicht versiegt ist. Setzen Sie nicht zu große Hoffnungen daran, vor Ort ein Goldnugget zu finden. Denn das neu gewonnene Wissen und die Einblicke sind vermutlich der einzige Schatz, mit dem Sie die Mine verlassen. Und vergessen Sie nicht, sich bei einem Besuch der Goldmine auch zur Sommerzeit in warme Kleidung zu hüllen.

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