Chiesa di Santa Margherita in Meina


Stundenlang am Ufer des Lago Maggiore entlang schlendern und seine Gedanken kreisen lassen. Es wäre eine Schande, dieses besondere Ambiente in Meina nicht auf sich wirken zu lassen. Zudem lockt das Städtchen mit kleinen Sehenswürdigkeiten, die von der besonderen Liebe zum architektonischen Detail zeugen. Denn Meina ist insbesondere für seinen Reichtum an Sakralbauten bekannt. Ein Beispiel für die eindrucksvolle religiöse Architektur Meinas ist das Oratorium von Sant'Anna, das schon seit dem Mittelalter Meinas Stadtgebiet säumt. Noch beeindruckender ist die Chiesa di Santa Margherita, die fest mit Meinas Kultur und Architektur verwachsen ist. Die Wurzeln dieses Gotteshauses reichen weit zurück. Denn dieser Prachtbau wurde auf einem bereits bestehenden romanischen Bauwerk aus dem Zeitraum um 1100 bis 1200 erbaut. Dessen Überreste ziehen heute noch immer im Bereich des Friedhofs die Blicke auf sich.

Bild der Chiesa di Santa Margherita in Meina

Chiesa di Santa Margherita in Meina

Der Glockenturm – ein Blickfang

Die Chiesa di Santa Margherita entstammt in ihrer heutigen Form dem barocken Zeitalter

Allerdings entstammt die Chiesa di Santa Margherita in ihrer heutigen Form dem barocken Zeitalter. Dieses mit einer hohen Fassade aufgewertete Gotteshaus ist schon aus weiter Ferne an einem Glockenturm erkennbar, der die Einzigartigkeit der Kirche unterstreicht. Ein Besuch des Glockenturms lohnt sich. Denn in diesem Teil des historischen Bauwerks ist heute ein Beinhaus aus dem 17. Jahrhundert untergebracht. Doch erst im Innenraum entfaltet die Chiesa di Santa Margherita ihren vollen Glanz.

Strahlend helle Farben im Innenraum

Auf einer der drei Fresken wird dem Ruhm der Santa Margherita und des San Carlo gehuldigt

Beinahe – so scheint es – ist jeder einzelne Bereich des Innenraums mit prachtvollem Stuck verziert. Die Wände strahlen in hellen Farben ein Gefühl der Behaglichkeit aus. In den Kapellen sind Abbildungen der Heiligen Santa Margherita und San Carlo verewigt. Auf einer der drei Fresken wird dem Ruhm der Santa Margherita und des San Carlo gehuldigt. Eine weitere Freske des aus der Region stammenen Künstlers Peretti geht auf das Jahr 1817 zurück und ist den Opfern der Pest gewidmet. Vom Künstler Peracino im Jahr 1817 angefertigte Fresken setzen den Auseinandersetzungen zwischen Sant'Ambrogio und den Heiden ein Denkmal in der Kirche.

Ein Sehnsuchtsort für Architekturenthusiasten

Die Pfarrkirche ist ein Sehnsuchtsort

Wer noch mehr in der Chiesa di Santa Margherita bewundern möchte, bekommt auch mehr zu sehen. Neben den Stuckverzierungen aus Gold ziehen polychrome Marmorältere die Blicke magisch an. Diese Pfarrkirche ist ein Sehnsuchtsort, dessen Anblick Liebhabern beeindruckender Baukunst gewiss für lange Zeit in Erinnerung bleiben wird. Denn auch das prunkvoll verarbeitete schmiedeeiserne Tor in Richtung Baptisterium unterstreicht die bescheidene Anmut und den Glanz, den dieses Gotteshaus auf jedem einzelnen Quadratmeter ausstrahlt.

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